Seminare 2018

work&play 2018

Diese Jahr wird das Seminar sich nicht so sehr auf die Geburten und die Versorgung von Müttern und Lämmer konzentrieren, weil es in der Woche keine Geburten mehr geben wird und die meisten Zicklein schon abgesetzt sein werden. Wir haben deshalb das Thema etwas mehr auf die Verarbeitung verschoben und einen Käsekurs mit Sabine integriert. Zwar können wir nicht alle mit in die Käserei – die ist dafür viel zu klein – aber man kann auch mit einfachen Hilfsmitteln einen Käse machen, jedeR seinen, den er/sie dann am Ende  auch mitnehmen kann.

Die Eckdaten

vom 26. – 31. 3. 2016

4 – 6 Stunden Arbeit mit den Tieren, von einem erfahrenen Hofmitglied begleitet,

4 Stunden Theaterimprovisation von Vera Hüller begleitet.

Das Ziel ist der Arbeit mit den Tieren und der Landschaften der inneren Erfahrung einen Ausdruck zu geben.

gemeinsam Kochen und Essen mit 100% Bioprodukten.

Kosten

350 € / Person fur Seminar und Unterkunft/ Verpflegung.

Teilnehmer
Am Seminar werden 6 Mitarbeiter vom Hof und 4 bis höchstens 6 Gäste teilnehmen.

Ablauf

26.3. 18 ab 14 Uhr Anfahrt und Jurte aufbauen
19 Uhr Abendbrot
27. – 30.3. 18 tagsüber arbeiten, abends Theaterimprovisation.

31.3. 18 Wir bauen das Osterfeuer auf
18 Uhr Präsentation der entwickelten Szenen

20 Uhr Osterfeuer.

vom Theater: Vera Hüller:

Vera Hüller ist Theaterpädagogin BuT®, Regisseurin und Coach, seit 1984 arbeitet sie in Berlin. Hier leitet sie die LAG Spiel & Theater Berlin e.V., bildet seit 2003 Theaterpädagog*innen aus und unterstützt als Coach Menschen in Veränderungsprozessen. Als Regisseurin inszeniert sie gerne „heikle“ Themen mit Humor. Ihre Inszenierung „Damit hab ich nichts zu tun“ (2017) brachte das Thema Scham und Beschämung in unserer Gesellschaft humorvoll auf die Bühne. Sie arbeitet überwiegend mit nichtprofessionellen Darsteller*innen, mit denen sie über Improvisationen eine theatrale Form erarbeitet, in der persönliche Themen Raum finden, ohne privat zu werden. In der Aufführung, dem Dialog mit dem Publikum, teilen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Publikum. Und der gemeinsame Spaß, sowohl das Gelächter wie die Berührtheit des Publikums zeigt uns: Wir sind mit unseren Erfahrungen nicht allein.

vom Hof: Hanspeter Dill

Hanspeter Dill gründete mit seiner Frau Sabine Denell zusammen 1995 den Ziegenhof an der Schleuse Regow, bekannt als „Capriolenhof“ und für den guten Ziegenkäse
Er entwickelte das angstfreie Hüten und Halten von Tieren („angstfreies Hüten“) Ende der Neunziger vor allem durch die intensive Hütearbeit ohne Hunde oder Zaun mit der immer größer werdenden Ziegenherde.
Im Gegensatz zu der zeichenbasierten Arbeit beim „LowStressStockmanship“ ist das „angstfreie Hüten“ eine Methode, die über innere Bilder eine Verbindung zur Herde erarbeitet und die Herde über diese Bilder leitet oder auf das Einzeltier einwirkt.
Deshalb ist die Arbeit bei und mit den Tieren kein Abarbeiten eines Rezeptes, sondern eine ständige Arbeit an den eigenen inneren Bildern, die nicht immer schön sind.